ERFAHRUNG
Was können wir aus vielen Jahrzehnten technischer Entwicklung lernen?
TECHNIK · IDEEN · ZUKUNFT
Lamberti Digital ist ein Ort für Neugier, Technik und eigene Ideen. Von intelligenter Energie über digitale Infrastruktur bis zu neuen Entwicklungen rund um KI und moderne Technologien.
VISION
Lamberti Digital ist ein persönlicher Ort für Technik, Erfahrung und neue Ideen. Technologische Entwicklungen nicht nur beobachten, sondern verstehen, ausprobieren und mitgestalten. Dabei treffen jahrzehntelange Erfahrung und die Neugier auf heutige und zukünftige Technologien aufeinander.
„Nicht alles Neue ist automatisch besser. Aber Neues zu verstehen, eröffnet die Möglichkeit, selbst zu entscheiden.“
Was können wir aus vielen Jahrzehnten technischer Entwicklung lernen?
Was können wir mit heutiger Technik tatsächlich sinnvoll machen?
Welche Möglichkeiten entstehen gerade – und was wollen wir daraus machen?
Lamberti Digital ist kein fertiges Werk. Die Seite darf wachsen, sich verändern und durch Ideen, Erfahrungen und Beiträge anderer Menschen weiterentwickeln.
THEMENWELTEN
Künstliche Intelligenz und neue digitale Technologien verändern unseren Alltag. Hier geht es darum, Entwicklungen verständlich zu machen, Möglichkeiten auszuprobieren und Chancen ebenso wie Grenzen zu betrachten.
Entdecken →Energie intelligent erzeugen, speichern und nutzen. Photovoltaik, Batteriespeicher, intelligente Verbraucher und Automatisierung zeigen, wie moderne Technik im eigenen Zuhause konkret eingesetzt werden kann.
Entdecken →Digitale Dienste selbst betreiben und verstehen. Vom Raspberry Pi über Docker und Nextcloud bis zu Netzwerk, Backup und sicherem Zugriff auf die eigenen Daten.
Entdecken →Aus einer Idee wird ein Projekt. Hier entstehen eigene Entwicklungen, technische Experimente und Lösungen für konkrete Aufgaben.
Entdecken →PERSÖNLICHE PERSPEKTIVE
Technik verändert sich – und mit ihr unser Leben. Persönliche Erfahrungen, Beobachtungen und Gedanken über den Weg von den frühen Computersystemen bis zur heutigen digitalen Welt.

ERFAHRUNG TRIFFT ZUKUNFT
Lamberti Digital steht für die Verbindung zweier Welten: jahrzehntelange Erfahrung mit Computertechnik und die Begeisterung für heutige Möglichkeiten – von modernen Systemen bis zu künstlicher Intelligenz.
Nicht Nostalgie steht im Mittelpunkt, sondern die Frage: Was können wir mit heutiger Technik sinnvoll gestalten?
„Technik verändert sich. Die Freude daran, Dinge zu verstehen, bleibt.“
MEINE MEILENSTEINE
Nicht als Rückblick auf „die gute alte Zeit“, sondern als Erinnerung daran, wie grundlegend sich unsere Werkzeuge verändert haben – und wie die Freude daran, Neues zu verstehen, geblieben ist.
DER ANFANG
Meine Reise in die Computerwelt begann während meiner Ausbildung. Zu den Themen gehörten Lochkarten und Programmiersprachen wie IBM Assembler/360, FORTRAN, Pascal, RPG und PL/I.
Mein erstes eigenes Programm schrieb ich in Assembler/360: eine Zinseszinsberechnung. Aus Betrag, Zinssatz und Laufzeit sollte der Endbetrag ermittelt werden.
Ein selbst geschriebenes Programm brachte eine Maschine dazu, nach meinen Anweisungen ein Problem zu lösen.
Aus dieser Zeit blieb mir auch der Besuch eines Rechenzentrums der Allianz-Versicherung in München in Erinnerung. Vor den großen blauen Steuereinheiten stehend, war meine spontane Reaktion: „Sooo groß!“
PROGRAMMIEREN WIRD ZUM BERUF
Bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank arbeitete ich mit Assembler/360, später Assembler/370 und PL/I.
Programme bestanden damals aus Lochkarten. Jeder Programmierer hatte eine Kunststoffkassette, in der die Karten seines Programms in der richtigen Reihenfolge standen. Änderungen bedeuteten: Karten neu stanzen, ersetzen oder ergänzen und anschließend den gesamten Kartenstapel wieder am Kartenleser einlesen.
EIN MEILENSTEIN
Als ich von IBMs Time-Sharing-Konzept TSO erfuhr, erkannte ich sofort die Möglichkeiten für unsere Entwicklungsarbeit. Die knappen und teuren Rechnerressourcen konnten mehreren Programmierern zur Verfügung gestellt werden.
Programme ließen sich nun am Bildschirm aufrufen, ändern und speichern, anschließend übersetzen und ausführen – ohne vom Arbeitsplatz aufzustehen und Lochkarten zum Kartenleser zu tragen.
Ich schlug meinem Vorgesetzten die Einführung dieses Entwicklungssystems in der Bank vor und erhielt später die Aufgabe, die Einführung zu begleiten und die Programmierer darin zu schulen.
DER COMPUTER WIRD PERSÖNLICH
1983 begann für mich in der Bank der Übergang von der klassischen Großrechnerwelt zum Personal Computer. Ein wichtiger Schritt war der IBM PC XT mit Festplatte.
Später folgten OS/2 und die 32-Bit-Welt der Intel-80386-Generation. Gegenüber den ersten PCs eröffneten sich damit ganz neue Möglichkeiten.
WENN ENTFERNUNG VERSCHWINDET
Während einer längeren Zeit zu Hause nach einer Operation stellte ich über Modem und Telefonleitung eine Verbindung zu einem Kollegen her. Auf meinem Bildschirm konnte ich unmittelbar verfolgen, was er schrieb – Buchstabe für Buchstabe.
Selbst Tippfehler und das Zurückgehen mit dem Cursor konnte ich mitverfolgen. Die Begeisterung über diese neue Kommunikationsmöglichkeit ist mir bis heute in Erinnerung geblieben.
Vielleicht war nicht die Geschwindigkeit das Faszinierende, sondern zum ersten Mal die Entfernung verschwinden zu sehen.
PC-INTEGRATION IN DER BANK
1990 erhielt ich die Aufgabe, ein Konzept für die Integration der Personal Computer in unserer Bank zu entwickeln. Dazu gehörten die Netzwerkinfrastruktur, die benötigte Hard- und Software sowie Personalbedarf und neue Aufgaben.
Das Ergebnis des Konzeptes wurde von meinem damaligen Vorgesetzten besonders anerkannt und mit einer zusätzlichen finanziellen Prämie honoriert.
Wie integriert man neue Technik so, dass daraus eine funktionierende, zuverlässige Gesamtlösung entsteht?
EINE UNIVERSELLE OBERFLÄCHE
Mit dem World Wide Web eröffnete sich für mich eine neue Perspektive: Anwendungen über eine gemeinsame Oberfläche bereitzustellen, statt sie an einzelne Arbeitsplatzsysteme zu binden.
HTML, später JavaScript und serverseitige Technologien machten Weboberflächen zunehmend interaktiv. Für mich lag darin früh die Idee, Anwendungen zentral bereitzustellen und über den Browser universell zugänglich zu machen.
Der PC brachte die Rechenleistung auf den Schreibtisch. Das Web verband den Arbeitsplatz wieder mit der Welt.
Diese Zeitreise wächst zusammen mit Lamberti Digital weiter.
EIGENE PROJEKTE
Hier entstehen eigene Projekte, technische Experimente und Entwicklungen. SynchDirsX3 ist eines davon – aber nicht das einzige.
MITMACHEN & AUSTAUSCHEN
Diese Homepage befindet sich im Aufbau und wird Schritt für Schritt erweitert. Neue Themen, Projekte und Erfahrungen kommen laufend hinzu.
Ideen, Kommentare, Fragen und eigene Beiträge sind ausdrücklich willkommen. Wer ein interessantes technisches Thema, eigene Erfahrungen oder eine Anregung beisteuern möchte, ist herzlich eingeladen.
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